Sanierung Nelkenstraße 1-3 in Meschede

Das Objekt

Die Siedlungs- und Baugenossenschaft Meschede eG errichtet und verwaltet seit mehr als 80 Jahren  Wohnungen in Meschede, Schmallenberg, Finnentrop, Bestwig und Eslohe. Über 1.800 Wohnungen besitzt die SBG in den vorgenannten Städten und Gemeinden, und ist damit einer der größten Anbieter von preiswertem und gutem Wohnraum in der Region Südwestfalen. Im Rahmen einer sicheren und energetisch optimierten Infrastruktur in den Objekten wurde Kombiplan von der SBG beauftragt, ein Mehrfamilienhaus (12 Wohnungen) sowohl energetisch als auch trinkwasserhygienisch zu optimieren.

Fertigstellung: 08/2014
Ort: Meschede

Die Analyse

Eine detaillierte Bestandsanalyse war der erste Schritt, um Schwachstellen aufzudecken und ein neues Konzept entwickeln zu können. Alle Heizkörper wurden aufgenommen und den jeweiligen Steigesträngen zugeordnet, sodass ein Rohrnetzplan des Bestandes erstellt werden konnte. Auf Basis des Bestandes wurde anschließend der hydraulische Abgleich für das Rohrnetz berechnet.

Hygienisch unbedenkliches Trinkwasser

Um hygienisch optimale Bedingungen in der Trinkwasserinstallation zu schaffen, wurde die gesamte Trinkwasserinstallation erneuert. In den Wohnbereichen wurden die Trinkwasserleitungen durchgeschliffen, sodass mögliche Stagnationen auf ein Minimum reduziert werden konnten. Die neuen Zirkulationsleitungen wurden mittels thermischer Strangregulierventile hydraulisch abgeglichen. Die vorhandene Trinkwarmwasserbereitung (Speicher) wurde durch ein Frischwassermodul ersetzt, welche zukünftig das Trinkwarm­wasser ohne Bevorratung erzeugt. Die notwendige Energiereserve wird über einen Pufferspeicher (800 Liter) mit Heizwasser bereitgestellt.

Leistungsgeregelte Heizungsverteilung

Der abgängige Gas-Heizkessel hatte eine Leistung von 130 kW und war deutlich überdimensioniert. Der neue Gas-Brennwert-Heizkessel hat eine Leistung von 90 kW. Die Heizungsverteilung wurde ebenfalls erneuert und mit Hocheffizienz-pumpen ausgestattet. Im gesamten Objekt wurde ein hydraulischer Abgleich durchgeführt. Dazu wurden Differenzdruckregler in den Hauptsträngen und voreinstellbare Thermostat­ventile an den Heizkörpern nachgerüstet.